Das Institut


Am Institut für Angewandte Linguistik wird im Bereich einer weit verstandenen Angewandten Sprachwissenschaft geforscht und gelehrt. Wichtige Schwerpunkte bilden Translationswissenschaft, kontrastive Sprachwissenschaft Polnisch-Deutsch, interdisziplinäre Diskursanalyse, Interkulturelle Kommunikation, Fremdsprachendidaktik und -methodik, Mehrsprachigkeitsforschung, Medienlinguistik, fremdsprachige Medien- und Kulturdidaktik sowie sprachwissenschaftliche Forschungsmethodologie.
Das Institut bietet folgende Studienschwerpunkte in B.A, M.A. sowie Promotionsstudiengängen  an:
Fremdsprachenlehr- und –lernforschung (Glottodidaktik),
Translationswissenschaft,
Interkulturelle Kommunikation.
 
Im Rahmen eines systematisch aktualisierten Studienangebots kann neben den für die einzelnen Studienschwerpunkte obligatorischen Vorlesungen und Seminaren aus einer breiten Palette an wechselnden Zusatzmodulen gewählt werden. Die Unterrichtssprachen sind Deutsch, Englisch und Polnisch. Die Studierenden können darüber eine weitere Sprache im Rahmen des Angebots der Sprachschule der Adam-Mickiewicz-Universität  belegen.
 
Das Institut unterhält ein sehr gut ausgebautes Netz an internationalen Partnerschaften im Rahmen des ERASMUS-Programms sowie zahlreicher Universitätspartnerschaften. Jede/r Studierende kann mindestens ein Semester lang an einer Universität außerhalb Polens studieren (u.a. an Universitäten in Deutschland, Österreich, Spanien, Italien, Kroatien, Rumänien, Holland, in der Slowakei und in Russland (Link do współpracy międzynarodowej). Ein ausgebautes System von Praktika bereitet auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vor. ((Link do praktyk))
Die Absolventinnen und Absolventen werden für eine Tätigkeit in folgenden Berufsfeldern ausgebildet:
Lehrkraft für Deutsch und Englisch als Fremdsprachen
Übersetzen und Dolmetschen in der Sprachenkonstellation Polnisch-Deutsch-Englisch, insbesondere:
Textübersetzung im Bereich Wirtschaft und Recht,
Konsekutiv- und Simultandolmetschen
Interkulturelle Kommunikation und Mediation, u.a. in den Bereichen Kulturmanagement, Medien und Verlagswesen, Tourismus.
 
Am Institut arbeiten hoch qualifizierte Lehrkräfte aus Polen, Deutschland, Österreich und Großbritannien. Seit 1991 besteht ein DAAD-Lektorat. Das Lehrangebot wird durch Vorträge und Gastdozenturen ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie durch internationale Workshops für Studierende laufend ergänzt.
 
Das Institut verfügt über einen gut ausgestatteten Lesesaal, einen Computerraum, ein Sprachlabor sowie einen Raum mit Kabinen für Konferenzdolmetschen.
 
Seit 1966 erscheint am Institut die traditionsreiche Zeitschrift „Glottodidactica“. Seit 2007 wird die Serie „Język-Kultura-Komunikacja“, seit 2011 die Serie „Posener Beiträge zur Angewandten Linguistik“  herausgegeben.
 
Aus der Institutsgeschichte

Das Posener Institut für Angewandte Linguistik steht in der Tradition des 1964 von Professor Ludwik Zabrocki an der Adam-Mickiewicz-Universität gegründeten Lehrstuhls für Angewandte Sprachwissenschaft.
Zu den Aufgaben dieses Lehrstuhls gehörte in erster Linie die wissenschaftliche Erforschung von Sprachlernprozessen und die Erarbeitung von Sprachlehrmethoden, die den Bedürfnissen einer sich zunehmend öffnenden Gesellschaft gerecht wurden. 1966 wurde hier die Zeitschrift „Glottodidactica. An Journal of Applied Linguistics” gegründet, die zunächst als Jahrbuch erschien und durch die Bemühungen ihres Herausgebers, Ludwik Zabrocki, mit der Zeit den Rang eines internationalen Forums der Fremdsprachenlehr- und -lernforschung erhielt.
 
Die Wurzeln des Instituts für Angewandte Linguistik reichen auch ins Posener Institut für Germanische Philologie (ehemals: Lehrstuhl für Germanische Sprachen), in dem von 1968 bis 1975 Professor Waldemar Pfeiffer, der spätere Institutsgründer, tätig war. 1975 verlagerte er seinen Arbeitsschwerpunkt in das Institut für Sprachwissenschaft, die enge Zusammenarbeit mit dem Institut für Germanische Philologie wurde beibehalten. In den Jahren 1986-1988 betreute Professor Waldemar Pfeiffer den dortigen Fachbereich für Methodik. Der Fachbereich für Angewandte Sprachwissenschaft im Institut für Sprachwissenschaft wurde 1984 in den Fachbereich für Glottodidaktik (Sprachlehr- und -lernforschung) umgewandelt. 1987 gründete Waldemar Pfeiffer zusammen mit seinen engsten MitarbeiterInnen dann einen selbstständigen Lehrstuhl für Glottodidaktik und leitete diesen bis zum Januar 1996. Die Forschungs- und Lehrtätigkeit wurde systematisch um translationswissenschaftliche Aspekte erweitert, zwischen 1997 und 2005 bestand ein Lehrstuhl für Glottodidaktik und Translatorik. Die dynamische personelle und wissenschaftliche Entwicklung ermöglichte 2005 seine Umbildung in das heutige Institut für Angewandte Linguistik.

 

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