Projekte

Am Institut für Angewandte Linguistik werden derzeit mehrere Projekte realisiert.
 
Lehrstuhlübergreifende Projekte
 
Erasmus Intensiv „Tracing European Space / Europäischer Alltag: Sprachen, Kulturen und Identitäten erkennen”http://www.ru.nl/europeanspace/
(Partner: Phillips-Universität Marburg, Freie Universität Berlin, Radboud Universiteit Nijmegen, Univerza v Ljubljani, Linné Universitetet Vaxjö, Goethe-Universität Frankfurt am Main)
 
Das multilaterale Projekt für Studierende der Germanistik / Angewandten Linguistik / Lehramt DaF aus den Niederlanden, Deutschland, Polen, Slowenien und Schweden hat das Ziel, Konzeptionen von Raum und Raumwahrnehmung sowie interkulturellem Lernen zu verknüpfen und anhand konkreter Erfahrungen für die Fremdsprachendidaktik fruchtbar zu machen. Im Mittelpunkt stehen Aspekte der Eigen- und Fremdwahrnehmung sowie der Spurensuche im öffentlichen Raum sowie ihre Umsetzung in praxisnahen Unterrichtsmodulen für DaF-Lernende. Das Projekt wird durch durch das Life Long Learning Programme Erasmus gefördert.
Das Institut für Angewandte Linguistik ist in diesem Projekt durch Prof. Sylwia Adamczak-Krysztofowicz, Prof. Camilla Badstübner-Kizik und Dr. Marta Janachowska-Budych vertreten.
 
Lehrstuhl für Mehrsprachigkeitsforschung
„Interkulturelles Lernen im DaF- Unterricht“ (Partner: Universität Wien)
Verantwortliche: Mag. Nadja Zuzok
 
Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Lehrbeauftragte der Universität Wien beschäftigt sich Mag. Nadja Zuzok seit 2010 mit der Vermittlung und Didaktisierung interkultureller Inhalte. In Blockseminaren werden auf der Basis aktueller Forschungen mit den Studierenden Unterrichtskonzeptionen erstellt, die in deren Unterricht als DaF-Lehrende einfließen. Geplant ist die Veröffentlichung der im Seminar entstandenen Übungen, um sie einem breiteren Lehrpublikum zugänglich zu machen und damit zu ermöglichen, interkulturelle Aspekte im DaF-Unterricht zu integrieren.
 
Object omission in child Polish and Ukrainian – Objektauslassung in der Kindersprache des Polnischen und des Ukrainischen
Verantwortliche: Prof. Dr. habil. Aldona Sopata
 
Ziel des Projekts ist eine vergleichende Untersuchung der Ontogenese des Polnischen und des Ukrainischen. Insbesondere sollen die Objektauslassungen bei Kindern, die Polnisch einerseits und  die Ukrainisch andererseits erwerben, einer Analyse unterzogen werden. An dem Projekt sind MitarbeiterInnen der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen und Universität Tromso in Norwegen beteiligt. Die bisherigen Ergebnisse wurden an einer Reihe von internationalen Konferenzen vorgestellt: Annual Meeting of the Linguistics Association of Great Britain (LAGB) in SOAS, London, UK, August 2013; Generative Approaches to Language Acquisition (GALA) Oldenburg, Deutschland, September 2013; Colloque international - L’acquisition des expressions référentielles: perspectives croisées (AERef ) Universität Sorbonne, Paris, Oktober 2013.
 
Europa Moją Szkołą – Europe Meets School
Verantwortliche: Mag. Joanna Wypusz
 
Das Projekt entstand 2011 als polnisches Äquivalent des deutschen Programms „Europa macht Schule“. Hauptziel ist die Förderung einer aktiven Teilnahme von jungen Menschen am internationalen Austausch. Das Projekt richtet sich an Studierende aus der ganzen Welt, die in Polen ein Austauschsemester absolvieren – es bietet ihnen die Möglichkeit, in enger Zusammenarbeit mit Lehrerenden und SchülerInnen an polnischen Schulen ein selbstständiges Projekt über ihr Herkunftsland durchzuführen. Zur Verfügung stehen zwischen 2 und 5 Unterrichtsstunden, in denen Kultur, Geschichte oder aktuelle sozial-politische Entwicklungen in Abstimmung mit den Interessen der SchülerInnen und dem schulischen Lehrplan vorgestellt werden können. Dabei sollte das ausgewählte Thema möglichst kreativ und originell realisiert werden (z.B. durch non-formal Education) und den Lernenden die Möglichkeit einer interaktiven Teilnahme geben. Die Teilnahme am Projekt ergänzt den Aufenthalt ausländischer Studiertender in Polen – sie werden zu Minibotschaftern ihres Herkunftslandes. Das Projekt bringt ihnen die polnische außeruniversitäre Wirklichkeit näher und bietet die Möglichkeit einer direkten Begegnung mit Einheimischen. Andererseits bereichert es das Schulprogramm um eine interessante Perspektive –Schüler und Schülerinnen erhalten die Chance, ein anderes Land auf eine kreative und direkte Art und Weise kennen zu lernen, sie begegnen fremden Sprachen und SprecherInnen. Bisher wurden drei Auflagen mit 19 TeilnehmerInnen (u.a. aus Deutschland, Österreich, Kanada, Lettland, Spanien, Portugal, Usbekistan, Südkorea, Indonesien) in 12 Schulen in Poznań und in der Region (u.a. in Środa Wlkp., Opalenica, Zaniemyśl) realisiert. Koordinatorinnen sind Anna Błażejewska, Katarzyna Kończal und Joanna Wypusz, unterstützt durch ein Team engagierter Freiwilliger.
Weiterführende Informationen: http://www.europamojaszkola.pl/
oder auf Facebook: https://www.facebook.com/ems.polska
 
Lehrstuhl für Interkulturelle Fremdsprachenpädagogik (Glottopädagogik)
Warschauer Aufstand: gemeinsame Spurensuche nach 70 Jahren
      (Projektleitung: Phillips-Universität Marburg, Partner: Muzeum Powstania Warszawskiego)
Verantwortliche: Prof. Dr. habil. Sylwia Adamczak-Krysztofowicz, Dr. Paweł Rybszleger
 
Das deutsch-polnische Projekt zwischen der Phillips-Universität Marburg und der Adam-Mickiewicz-Universität unter Mitarbeit des Museums des Warschauer Aufstands findet als gemeinsames Seminar im Sommersemester 2014 an einem außeruniversitären Lernort in Warschau statt. Auf deutscher Seite nehmen Studierende für das Lehramt auf Gymnasium in unterschiedlichen Fächern, auf polnischer Seite Studierende der Angewandten Linguistik teil. Nach einführenden Vorträgen von ausgewiesenen Experten und Zeitzeugen erstellen die Studierenden in deutsch-polnischen Kleingruppen online Lehr- und Lernmaterialien (podcasts, Vodcasts, didaktische Spiele online, Webquests, Wikis etc.), die mit dem Warschauer Aufstand thematisch verbunden sind und einer breiten Öffentlichkeit über Internetseiten zugänglich gemacht werden. Vor- und Nachbereitung erfolgen an den Heimatuniversitäten. Durch das Projekt wird kooperatives Lernen bei der kreativen Erarbeitung und und Aushandlung komplexer historischer Inhalte aus verschiedenen Perspektiven gefördert.
 
E-Tandem: Virtueller Spaziergang durch Darmstadt und Poznań
Verantwortliche: Prof. Dr. habil. Sylwia Adamczak-Krysztofowicz
 
Der E-Tandemkurs zwischen der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań und der Technischen Universität Darmstadt ist ein gemeinsamer Sprachkurs, der in Echtzeit auf polnischer und deutscher Seite im Wintersemester 2013/14 durchgeführt wird. Die Teilnehmenden sind Studierende des ersten und zweiten Studienjahres der Angewandte Linguistik mit Deutsch als erster Fremdsprache auf der Stufe B1/B2 (Poznań) sowie Studierende diverser Studiengänge (Darmstadt), die Polnisch als Fremdsprache auf dem Niveau A1+/B1/B1+ lernen. Der wöchentliche Unterricht findet zeitgleich über eine Lernplattform statt. Im Rahmen des Tandemprojekts werden eigene Videopodcasts zu einem der Schwerpunkte des Themas: "Virtueller Spaziergang durch die Stadt" erstellt und präsentiert.
 
Lehrstuhl für Kultur-und Mediendidaktik
MEMODICS D-PL. Kulturdidaktische Modellbildung. Deutsch-Polnische Erinnerungsorte (Projektleitung, Partner: Uniwersytet Łódzki, PL; FU Berlin, D)
Verantwortliche: Prof. Dr. habil. Camilla Badstübner-Kizik, Dr. Marta Janachowska-Budych
 
Das bilaterale deutsch-polnische Projekt hat zum Ziel, die Konzeption der deutsch-polnischen Erinnerungsorte für die Fremdsprachendidaktik und die fremdsprachige Kulturdidaktik  nutzbar zu machen (DaF in Polen, PaF in Deutschland). Im Mittelpunkt steht die Erarbeitung und Verifizierung konkreter Unterrichtsmodelle mit deutschen und polnischen Studierenden. Das Projekt ist Teil von MEMODICS. Cultural Encounters revisited und wird u.a. durch die Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit gefördert.
 
MEMODICS: Cultural encounters revisited - the didactic surplus of sites of memory in foreign language teaching(Projektleitung; Partner: Universität Leipzig, D; Uniwersytet Łódzki, PL; NTNU Trondheim, N; FU Berlin, D; Universität Tartu, EE; Friedrich-Schiller-Universität Jena, D)
Verantwortliche: Prof. Dr. habil. Camilla Badstübner-Kizik
Ziel des langfristig angelegten multilateralen Projekts ist es, die kulturwissenschaftlichen, kultur-, medien- und fremdsprachendidaktischen Diskussionen um Kulturelles Gedächtnis und Erinnerungsorte füreinander fruchtbar zu machen. In ihrem Schnittpunkt soll vom Standpunkt einer kultur- und medienaufmerksamen Fremdsprachendidaktik ein Instrumentarium für die Arbeit mit Inhalten des Kulturellen Gedächtnisses in unterschiedlichen Lernkontexten entwickelt und verifiziert werden.
 
Forschungszentrum für Literarische und Interkulturelle Studien (Masaryk Universität Brno, CZ) http://www.phil.muni.cz/wcls/home/lide/personnen/view?set_language=de
Verantwortliche: Prof. Dr. habil. Camilla Badstübner-Kizik
Ziel dieses internationalen Netzwerkes ist die Intensivierung einer interdisziplinären und sprachübergreifenden wissenschaftlichen Zusammenarbeit im Schnittpunkt intermediale Beziehungen und interkulturelle Kommunikation. Im Mittelpunkt steht der fachliche Austausch sowie die Organisation gemeinsamer Tagungen, Projekte und Publikationen.
 
 
 
 
 
 


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